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Berufsbildende Schulen III Stade – Abteilung Gesundheit-Pflege

Die Ausbildungsboerse der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten

Ansprechpartnerin: Anke Hilck

Mail: verwaltung.wi@bbs3stade.de

Telefon: 0 41 41 / 95 49 50

Adresse: Wiesenstraße 16, 21680 Stade

www.bbs3stade.de


Staatlich geprüfte*r Pflegeassistent*in
Staatlich geprüfte Pflegeassistent*innen sind fachlich qualifizierte Assistenzkräfte für die Pflege, Betreuung und Versorgung von Menschen aller Altersstufen. Sie besuchen dafür nach dem Hauptschulabschluss die Berufsbildende Schule zwei Jahre lang an drei Tagen in der Woche und erwerben im Unterricht mit Theorie und praktischen Übungen Kompetenzen für die berufliche Tätigkeit. Im Stundenplan stehen auch die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik, Politik, Sport und Religion, die berufsbezogen angewendet werden.
An zwei Tagen in der Woche absolvieren Sie eine praktische Ausbildung in Pflegeeinrichtungen. Auf der Homepage finden Sie dafür Listen mit Adressen, z. B. Altenpflegeheime, Ambulante Dienste, Tagesbetreuungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Es besteht kein Anspruch auf eine Vergütung. BAföG kann beantragt werden. In den niedersächsischen Schulferien haben Sie frei. Am Ende der Ausbildung finden schriftliche und praktische Prüfungen statt.
Neben der abgeschlossenen Berufsausbildung erlangen Sie bei einem Notendurchschnitt von 3,0 den Sekundarabschluss I – Realschulabschluss. Möglich ist auch der erweiterte Realschulabschluss.
Anschließend haben Sie zahlreiche Möglichkeiten der beruflichen Tätigkeit. Sie können eine Ausbildung anschließen zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann, zur Heilerziehungspflegerin/zum Heilerziehungspfleger oder zum Beispiel in der Fachoberschule Gesundheit-Pflege die Fachhochschulreife erwerben.
Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage der Schule unter:
https://bbs3stade.de/bildungsangebote/schulformen/mit-hauptschulabschluss/2-uncategorised/74-zweijaehrige-berufsfachschule-pflegeassistenz


Pflegefachfrau / Pflegefachmann
Diese dreijährige generalistische Ausbildung vereint die ehemaligen Berufsbilder in der Gesundheits- und (Kinder-)krankenpflege und der Altenpflege.
Pflegefachkräfte pflegen, beraten und betreuen Klienten aller Altersstufen auf dem Stand pflegewissenschaftlicher, medizinischer Erkenntnisse zielgerecht, sachgerecht und methodengeleitet. Sie beurteilen das Ergebnis, sind personalkompetent und arbeiten selbständig mit hoher Verantwortung.
Die Ausbildung erfolgt geblockt zur Hälfte in der Schule und im Ausbildungsbetrieb. Die Auszubildenden durchlaufen in der praktischen Ausbildung alle Versorgungsbereiche mit vorgeschriebenen Pflichteinsätzen in der Akutpflege (Krankenhaus), im ambulanten Dienst, in der stationären Langzeitpflege (Altenpflegeheim), in der Pädiatrie (Kinderpflege) und in der Psychiatrie. Der Ausbildungsbetrieb organsiert die Einsätze. Pflegerische Fachkompetenz wird mit einem starken naturwissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Schwerpunkt erworben.
Der Unterricht in der Schule wird bereichert durch Übungen im Pflegepraxisraum, Projektarbeiten, externe Seminare, z. B. zum Thema Schwerkranke und Sterbende begleiten, Erkundungen, Messebesuche, Experteneinsätze und dem selbst organisierten Lernen.
Erforderlich ist eine abgeschlossene 10jährige Schulbildung, die den Hauptschulabschluss erweitert. Für Absolventen mit Fachhochschulreife ist ein duales Studium möglich.
Nach der Anmeldung in der Schule wird ein Ausbildungsvertrag in einer geeigneten Einrichtung der Pflege z. B. in einem Altenheim oder einem ambulanten Dienst geschlossen. Urlaub und Vergütung werden geregelt. Zurzeit werden je nach Ausbildungsbetrieb mind. ca. 950.-€ bis über 1100.-€/Monat gezahlt. Mehr Informationen und Listen mit Ausbildungsbetrieben finden sich auf der Homepage:
https://bbs3stade.de/bildungsangebote/schulformen/mit-realschulabschluss/2-uncategorised/64-dreijaehrige-berufsfachschule-pflegefachfrau-mann-neu-ab-schuljahr-2021-22


Staatlich anerkannte Heilerziehungspfleger*in
Heilerziehungspfleger*innen sind sozialpädagogisch und pflegerisch ausgebildete Fachkräfte, die sich für die Assistenz, Beratung, Begleitung, Pflege, Bildung und Förderung von Menschen mit unterschiedlichster Behinderung im ambulanten und stationären Bereich einsetzen.
Die Ausbildung an der dreijährigen Fachschule bereitet auf den selbständigen und eigenverantwortlichen Umgang mit Menschen mit Behinderung vor. Neben Methodenkenntnissen und Fachwissen erfordert dies auch soziale Kompetenzen und die Bereitschaft, sich selbst und das eigene Handeln zu reflektieren. Weiterhin werden Sie in den berufsübergreifenden Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Politik und Religion unterrichtet. Der Unterricht findet in der Regel an zwei bis drei Tagen der Woche statt. Für die praktische Ausbildung sind 500 Stunden pro Schuljahr erforderlich, d.h. durchschnittlich mindestens 12,5 Std/Woche. in den niedersächsischen Schulferien findet kein Unterricht statt. Ein reguläres Gehalt ist nicht vorgesehen. Oft werden aber über die vorgeschriebene Mindeststundenzahl hinausgehende Arbeitsstunden in einem gesonderten Arbeitsvertrag mit Vergütung vereinbart. Auf der Homepage finden Sie Listen mit Ausbildungsbetrieben. Die Ausbildung, für die mindestens ein Sekundarabschluss I – Realschulabschluss und eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung oder der erfolgreiche Besuch einer Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege, Schwerpunkt Persönliche Assistenz als Zugangsvoraussetzung erforderlich ist, schließt mit dem Berufsabschluss und der Fachhochschulreife ab.
Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage der Schule unter:
https://bbs3stade.de/bildungsangebote/schulformen/mit-abgeschlossener-ausbildung/2-uncategorised/62-dreijaehrige-fachschule-heilerziehungspflege